Rollenspiel Freiburg - Forum

Normale Version: Ordentliche Mitgliederversammlung 2018 Aufarbeitung I
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Liebe Mitglieder des Rollenspielvereins Freiburg e.V.,

wir haben am Samstag alle eine lange, heiße, teilweise witzige, teilweise weniger witzige und in jedem Fall produktive Mitgliederversammlung erlebt - ich muss sagen, ich war sehr stolz, dass so viele von euch gekommen sind! Smile  17 von 26 Mitgliedern (eher 23, denn von den 26 sind natürlich meherere 'Karteileichen') ist nicht nur eine souveraine Zahl zur Stimmfähigkeit (das wäre 8), es ist eine tolle Wahlbeteiligung. Stellt euch einmal vor, die Kommunalwahl hätte eine Wahlbeteiligung von ca. 70-75% (sie hatte 51%)!

Ich werde in diesem Thread kurz die einzelnen Punkte der Tagesordnung auflisten und ihre Ergebnisse festhalten - sowie eventuelle zu beachtenden wichtige Folgen davon. Die Reihenfolge ist zur Übersichtlichkeit an der TO orientiert.

TOP 1: Die Mitglieder stimmten zu, den Vorstand des Jahres 2018, wie die Vorstände 2016/17 in der Mitgliederversammlungen zuvor, zu entlastet.

TOP 2: Die Mitglieder lehnten es ab, den Vereinszweck in der Satzung zu ändern und die markierte Passage "Dies soll in vom Verein der Öffentlichkeit und nicht primär den eigenen Mitgliedern, zugänglichen Treffen ermöglicht werden." zu Streichen.
-> Die Öffentlichkeit bleibt weiterhin der Fokus unserer Arbeit und wir werden unsere Sichtbarkeit und Zugänglichkeit weiter verdichten und verstärken!  



TOP 3: Die Mitglieder lehnten es ab, die Satzung zu ändern und die Möglichkeit des Vereins zu verstärken, Mittel für Geschenke, Zuwendungen oder Ähnliches ausgeben zu dürfen. Weiterhin sind Zuwendungen des Vereins gegenüber seinen Mitgliedern auf ein nötiges Minimum zu belassen.
Die Passage "Die Mitglieder können bei besonderen Leistungen in geringem Umfang Zuwendungen erhalten." wurde nicht in die Satzung aufgenommen.
Ergänzung: In einer Meinungsabfrage entschieden sich die Mitglieder mehrheitlich dafür, Überschüsse eher dazu zu verwenden, die Mitgliedsbeiträge abzusenken, als zusätzliche Ausgabepunkte zu beschließen.
-> Der Verein wird also auch zukünftigt nur die nötigsten Ausgaben tätigen, seine Mitglieder möglichst wenig belasten und so zukünftig noch niedrigschwelliger erreichbar sein.

TOP 4: Die Mitglieder lehnten es ab, die Satzung zu ändern und die Personalunion mehrerer Vorstandsämter zu ermöglichen.

TOP 5: Die Mitglieder entschieden sich, die Satzung zu ändern und den Vorstand auf 3 Mitglieder zu reduzieren und zu seiner Unterstützung und Ergänzung ein Präsidium zu berufen. Dieses Präsidium wird zeitnah vom Vorstand zusammengestellt, es ist gemeinsam mit dem Vorstand beschlussfähig, ersetzt ihn aber nicht. Beschlüsse können als Rechtsschutz per Veto der Vorstände geblockt werden und sind dann in der Mitgliederversammlung abzustimmen.

Zusätzlich hinzugefügter Punkt der TO: Die Mitglieder lehnten es ab, den  Vorsitzenden Clemens Straub abzuwählen und bestätigten ihn im Amt.


TOP 6: Die Mitglieder besetzten die verbliebenen vakanten Vorstandsposten folgendermaßen durch Wahl:
- Kassenwart: Lukas Feinweber
- Stellvertretende Vorsitzende: Jenny Witthöft

TOP 7: Die Mitglieder entschieden sich, die Reservierung von Plätzen in angebotenen Runden an den Rollenspieltreffen weiterhin zu untersagen.
Spielleiter dürfen als Ausnahmeregelung eigenverantwortlich und diskret 1-2 Plätze für Spieler ihrer Wahl reservieren, in Absprache mit den Veranstaltern können Ausnahmsrunden für einzelne Veranstaltungen zugelassen werden.

TOP 8: Die Mitglieder lehnten es ab, den Rollenspielstammtisch in den Verein zu integrieren.
-> Eine quasi integrierende Zusammenarbeit bleibt angestrebt.

TOP 9: Die Mitglieder stimmten zu, die Satzung zu ändern und zwei veraltete Begriffe gegen modernere Begriffe auszutauschen.

TOP 10: Die Mitglieder lehnten ab, die Facebookgruppe auf aktive Treffbesucher zu reduzieren.

TOP 11: Eine Abstimmung zu einem konkreten Betrag wurde vertagt, die Mitglieder stimmten allerdings dafür, Ausgaben möglichst begrenzt zu halten und Mitgliedsbeiträge bei Gelegenheit zu senken.

TOP 12: Die Mitglieder lehnten ab die Satzung zu ändern und beließen dem Vorstand damit das Recht ausscheidene Vorstandsämter provisorisch besetzen zu können. Die Mitglieder entschieden, dass dies in Zukunft vom Präsidium ausgeführt werden solle.

TOP 13: Die Mitglieder lehnten ab, die Satzung zu ändern und erhielten dadurch den Namenszusatz e.V. für den Verein.

TOP 14: Die Mitglieder lehnten ab, die Satzung zu ändern und beließen dem Vorstand damit das Recht zur Entscheidungsfindung in Textform.

TOP 15: Die Mitglieder stimmten zu, die Satzung zu ändern und den Vorstand in Zukunft auf ein Jahr Amtszeit zu wählen, sowie bei jeder ordentlichen Mitgliederjahresversammlung neu zu wählen.

TOP 16: Stimmungsabfragen: Die Mitglieder zeigten sich sehr zufrieden mit den Räumlichkeiten des JUKS, die Mitglieder waren weitgehend nicht an einem zentralen Versorgungsangebot interessiert.

So! Ihr seht, viele große Satzungsänderungen wurden abgelehnt und das alte Rundenplatzverteilungssystem bestätigt, desweiteren gab es eine klare Aussprache der Mitglieder gegen eine starke Mittelgenerierung und Mittelverwendung (Geld einziehen und ausgeben), sondern im Gegensatz dazu eine Tendenz zur Beitrittssenkung - zugleich haben wir aber auch eine große Reform durchgeführt, so dass vor allem in Zukunft ehrenamtliche Referenten eine bedeutende Rolle spielen werden und der Verein damit weit geöffnet wird!

Ich hoffe diese Übersicht hilft - alle Angaben sind ohne Gewähr, Fehlermeldungen bitte per PM an mich Wink  Sollte es Fragen geben - alle Zusammenfassungen hier sind natürlich sehr verkürzt - fühlt euch ebenso frei mir zu schreiben! Smile

Liebe Grüße,
Clemens